Stroemfeld Verlag GmbH, Franfurt/M, Deutschland

Stroemfeld Verlag GmbH, gegründet 1970, ist vor allem für seine ambitionierten Werk- und Gesamtausgaben deutscher Literaten aus dem 19. und 20. Jahrhundert bekannt.

Verlag

 

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KD Wolff

 

Verleger
kdwolff@stroemfeld.de

 

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Doris Kern

 

Herstellung und Lektorat
doriskern@stroemfeld.de

 

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Rudi Deuble

 

Vertrieb und Presse
rudideuble@stroemfeld.de

 

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Michel Leiner

7. Mai 1942–16. März 2014

 

Der Bücherutopist

 

Zum Tod von Michel Leiner

 

Ein Platz in der Kultur- und Buchgeschichte ist ihm sicher. Michel Leiner, 1942 in Augsburg geboren, hatte als Gestalter der 2008 abgeschlossenen »Frankfurter Hölderlin Ausgabe« maßgeblichen Anteil an einem editionsphilologischen Epochenwerk, dessen Hauptakteure der Verleger KD Wolff und der Herausgeber D.E. Sattler sind. Mit Wolff, dem Gründer erst des Verlags Roter Stern und 1979 dann des ­Stroemfeld Verlags, hat Leiner überdies ein utopisches Postulat des frühen Marxismus lebenspraktisch verwirklicht: die Aufhebung der Arbeitsteilung. In Frankfurts Holzhausenstraße sind in fast viereinhalb Jahrzehnten an die neunhundert neue Bücher akquiriert, lektoriert, gestaltet und hergestellt worden, hier wohnen Leiners und Wolffs Familien, hier sind die Kinder aufgewachsen, hier kommen täglich Autoren, Freunde, Verbündete vorbei, meist unangemeldet, immer willkommen.

 

Das Rüstzeug für die Arbeit am, wie er es nannte, »tollen Körper der Bücher« hat sich Michel Leiner, der gelernte Schriftsetzer, einst an der Ulmer Hochschule für Gestaltung geholt. Aus dier Zeit stammte auch seine zweite, ebenfalls geteilte Passion: Mit Reinhard Kahn hat er nahezu dreißig Kurz- und Langfilme gedreht, denen der Kritiker Peter Nau jüngst die verdiente Monographie widmete.

 

FAZ, 20. März 2014

 

 

 


 

 

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1970: Verlag Roter Stern K. D. Wolff KG in Frankfurt am Main gegründet. Seit dem begann der Verlag mit der Edition umfangreicher historisch-kritischer Ausgaben deutschsprachiger Schriftsteller, wie zum Beispiel Frankfurter Hölderlin-Ausgabe, Heinrich von Kleist, Gottfried Keller, Georg Trakl, Franz Kafka und Casimir Ulrich Boehlendorff.